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Schiffsbeteiligungen

Schiffsbeteiligungen - Markt mit Zukunft

Im Zuge der zunehmenden Globalisierung werden immer mehr Waren per Containerschiff verfrachtet. Der Anteil der Schiffahrt am weltweiten Güterverkehr beträgt schon an die 90% mit steigender Tendenz. Auch die Nachfrage nach Schiffen steigt. Entgegen der landläufigen Meinung sind seriöse Schiffsbeteiligungen keine reinen Spekulationsgeschäfte, sondern handfeste Unternehmensbeteiligungen. Die Einkünfte gehören auch steuerlich zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb und nicht zum Kapitalvermögen. Eine Beteiligung ist oft schon ab 10.000 Euro möglich. Die Laufzeit wird meist vertraglich zumindest im groben Rahmen festgelegt. Üblich sind 10 bis 16 Jahre je nach Größe, Qualität und geplanter Beschäftigung des Schiffes. Diese relativ lange Zeit ergibt sich aus dem Unternehmensgegenstand: Ein Schiff wird gekauft, an Reedereien vermietet und schließlich wieder verkauft. Man muss sich darüber klar sein, dass vor Ablauf dieser Frist über das Vermögen unter Umständen gar nicht oder nur mit hohen Verlusten verfügt werden kann.

Abgesehen von der Ausgestaltung der Beteiligungskonditionen unterliegen Schiffsbeteiligungen den normalen Chancen und Risiken eines Unternehmens. Die Chancen liegen in diesem Fall vor allem darin, dass das Schiff nach dem „Festcharter“, also der vertraglich fest vereinbarten Beschäftigungszeit (meist 4-7 Jahren) zu besseren Bedingungen unterwegs sein kann, die Anschlussfinanzierung günstiger als geplant ausfällt und die Betriebskosten sinken können. Alle diese Punkte bedeuten aber gleichzeitig Risiken, die den finanziellen Erfolg schmälern können. Auch der endgültige Verkaufspreis ist entscheidend für den unternehmerischen Erfolg.

Der besondere Reiz für den Anleger liegt, neben den hohen Verlusten durch Abschreibungen in den ersten Jahren, in der „Tonnagesteuer“: Die jährliche Gewinnermittlung für die Steuerbehörden muss nicht nach den tatsächlichen Kosten und Erträgen erfolgen, sondern kann wahlweise auch pauschal nach der Größe, den Tonnen, des Schiffes berechnet werden. Der so ermittelte Gewinn ist meist deutlich niedriger als der tatsächliche und führt so zu weitgehend steuerfreien Erträgen von Schiffsfonds. Und schließlich wird auch beim Verkauf des Schiffes der Gewinn nach speziellen Richtlinien bewertet.

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